Alix von Melle

Alix von Melle

Meine LOWA Modelle sind für mich die perfekten Begleiter auf jeder Tour und bei allen meinen Alltagsaktivitäten. Ich kann mich immer voll auf sie verlassen!

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Neun von vierzehn

Wenn man an Höhen- oder Extrembergsteiger denkt, hat man automatisch das Bild von einem Typen wie Reinhold Messner vor Augen – einem waghalsigen Kerl mit wettergegerbtem Gesicht, der Abenteuer liebt und keine Angst vor Risiko hat. Alix von Melle passt allein deshalb schon nicht in dieses Bild, weil sie eine Frau ist. Zudem stammt die Diplom-Geographin aus dem hohen Norden und wirkt mit ihrer zierlichen Statur und den zarten Gesichtszügen auch optisch so gar nicht wie eine Extremsportlerin. Dennoch ist die gebürtige Hamburgerin die derzeit erfolgreichste Höhenbergsteigerin Deutschlands.

Zusammen mit ihrem Ehemann Luis Stitzinger (ebenfalls Mitglied im LOWA PRO Team) war Alix bereits auf neun der insgesamt 14 Achttausender unterwegs – bei sechs davon standen sie gemeinsam auf dem Gipfel. Und das ohne die Verwendung von künstlichem Sauerstoff. Wenn die 44-Jährige nicht gerade auf hohen Bergen unterwegs ist, arbeitet sie als Pressesprecherin für die Münchener Globetrotter-Filiale. Privat lebt sie mit ihrem Mann in Füssen im Ostallgäu.

Alix von Melle ist Bergsteigerin aus Leidenschaft und auch eine begeisterte Kletterin und Mountainbikerin. Der Wunsch die höchsten Berge der Erde zu besteigen, kam aber eigentlich recht spät. Als Kind war Alix zwar öfter beim Skifahren in den Alpen und genoss dort den im Norden Deutschlands nicht so ausgeprägten Winter. Doch die Lust auch das Klettern und Skitourengehen auszuprobieren, kam erst während ihres Geographie-Studiums in München. Mit den Alpen vor der Haustür lernte Alix das Bergsteigen, betrieb es fortan sehr intensiv und nach und nach wurde aus dem Nordlicht eine Allround-Bergsteigerin. 2006 kam mit dem Gasherbrum II (früher K4) in Pakistan der erste Achttausender – die Begeisterung für das Höhenbergsteigen war jetzt vollends entfacht. Seitdem hat Alix von Melle fast jedes Jahr einen Achttausender bestiegen.

Zum LOWA PRO Team kam Alix erst zwei Jahre nach ihrem ersten Achttausender – und zwar aus Eigeninitiative. Bei der Besteigung des Gasherbrum II war Alix noch mit einem Schuh von einem anderen Hersteller unterwegs. Doch mit dem war sie nicht zufrieden, nicht zuletzt, weil er nicht sehr stabil war. Als ihre nächste Achttausender-Expedition zum Nanga Parbat im Jahr 2008 auf dem Plan stand, hat sich Alix dann einen Schuh ausgesucht, der alle ihre Anforderungen erfüllte.

Die Entscheidung fiel auf den Expeditionsschuh 8000 EVO RD von LOWA. „Der Schuh hat mich total überzeugt. Auf einer Expedition ist das richtige Schuhwerk überlebenswichtig, um sich keine Erfrierungen zu holen. Am EVO ist einfach alles dran, was man braucht. Er ist robust und gut verarbeitet, aber es ist kein unnötiger Schnickschnack dran."

Und Alix berichtet weiter: „Für die Besteigung des Nanga Parbat habe ich deswegen bei LOWA angefragt, ob sie mich mit diesem Schuh unterstützen würden. Sie haben sofort ja gesagt, das war wirklich total nett. Dazu habe ich dann sogar noch Schuhe für das Anmarschtrekking bekommen. Da war ich sofort perfekt ausgerüstet.“

Die Expeditionen machen aber eben nur einen Teil im Leben von Alix von Melle aus. An der Marke LOWA schätzt sie auch deshalb die Vielseitigkeit: „Das ist ja gerade das Schöne. Natürlich gibt es auch andere Schuhhersteller, die gute Schuhe machen. Aber einige davon haben vielleicht nur Wander- oder Trekkingschuhe, aber keinen Expeditions- oder Lifestyleschuh. Mit LOWA sind wir rundherum gut eingedeckt. Ich habe gar keine anderen Schuhe mehr.“ Und dann fügt sie verschwörerisch hinzu: „Was man eigentlich gar nicht sagen dürfte: Ich laufe meine Schuhe nie ein. Nicht den Expeditionsschuh und auch nicht meine Alltagsschuhe. Ich weiß einfach, dass mir die LOWA-Schuhe immer perfekt passen, egal wie lange ich unterwegs bin, und Blasen habe ich noch nie bekommen.“

Fürs Frühjahr 2016 gibt es übrigens vorerst keine Gipfelpläne. Den Winter wollen Alix und Luis mit Skitourengehen, Skihochtouren und – wenn das Wetter und die Verhältnisse mitspielen – mit einer Skidurchquerung in den Alpen verbringen. „Ich liebe ja Skitourengehen, das ist für mich mindestens so schön wie Achttausender zu besteigen.“ Im April soll es dann für weitere Skitouren zwei Wochen nach Norwegen gehen. Eine Woche Lofoten und eine Woche Lyngenalpen. „Das ist ein ganz lang gehegter Traum von mir“, schwärmt Alix. Und gleichzeitig sind diese Touren natürlich ein hervorragendes Konditionstraining für die hohen Berge. Auf die soll es dann im Sommer und im Herbst gehen.

Derzeit sind für den Sommer Pakistan und für den Herbst Nepal geplant. „In Pakistan wollen wir an einem Siebentausender eine Erstbegehung machen. Falls das klappt und wir danach noch fit und gesund sind, würden wir uns am Gasherbrum I versuchen. Der liegt ganz in der Nähe – und da waren wir bisher noch nicht.“ Danach bleibt eine kurze Verschnaufpause in Deutschland, bis es zum Manaslu nach Nepal geht. 2012 hatten sich Alix und Luis schon an dem Berg versucht, aber knapp 163 Meter vor dem Gipfel mussten sie wegen eines heftigen Gewitters den Rückweg antreten. In Stein gemeißelt sind die Pläne aber noch nicht, da erfahrungsgemäß immer etwas dazwischen kommen kann. Das bekümmert Alix jedoch kein bisschen: „Wir haben so viele Ziele und Ideen wo wir hinfahren wollen, wenn die Planungen aus irgendwelchen Gründen nicht klappen sollten, dann wird uns was anderes einfallen.“

Alix von Melle
Alix von Melle beim Aufstieg
Alix von Melle
Alix von Melle am Manaslu

Bitte stellen Sie sich in einem Satz vor.

„Ich bin Alix von Melle, meine ganz große Leidenschaft ist das Höhenbergsteigen, wo ich mit sechs...

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