4 Fragen an Roger Schäli

Der gebürtige Schweizer Roger Schäli ist ganz neu im LOWA PRO Team. Eine kleine Vorstellung des sympathischen Sörenbergers.

Roger Schäli ©Foto Claudia Ziegler

Wie kamst Du zum Bergsport und warum hast Du Dich genau für ihn entschieden?

Ich bin in Sörenberg, einem kleinen Skigebiet aufgewachsen und im Winter gab es nur das Skifahren. Da mein Vater selber ein aktiver Bergsteiger war, hat er mich bereits als Kind in die Berge und zum Klettern mitgenommen. Zusätzlich war mein Vater Rettungschef unserer Bergrettung – als Kind musste ich oft übungshalber aus allen möglichen und unmöglichen Wänden gerettet werden.

Wie hat der Sport Dein Leben verändert?

Schwierig zu sagen, denn ich kenne mein Leben nur kletternd und bergsteigend. Ich denke jedoch, dass das Kletterleben mich zu einem freieren und offeneren Menschen gemacht hat.

Was war Deine schönste Tour? Und warum?

Mit Simon Gietl über die California Route auf den Fitz Roy zu klettern. Da die Verhältnisse sehr winterlich waren, waren wir ganz alleine am Berg. Die Tour war abenteuerlich aber gross genug, dass sie eine gewisse Ernsthaftigkeit hatte. Wir hatten aber auch genug Erfahrung und Reserven, dass wir immer wieder Lachen und Spass haben konnten.

Wie sieht Dein perfekter Tag aus?

Rechtzeitig aufstehen, einen guten Kaffee trinken, zum Berg oder zur Felswand laufen und am Fuße der Wand dann in der Morgensonne gut frühstücken. Dann den ganzen Tag klettern oder bergsteigen. Am Abend erfüllt, müde und glücklich ins Tal zurück laufen, was Feines essen – wenn möglich am offenen Feuer und unter dem Sternenhimmel – mit dem Kletterpartner oder mit Freunden noch richtig herzhaft über den stressigsten Moment des Tages lachen und dann schlafen wie ein Baby.