Tipps für das Wandern mit Kindern

Kinder finden Wandern oft doof! So zumindest der Eindruck vieler Eltern durch Aussagen wie: „Die ganze Zeit geht es nur den blöden Berg hinauf ohne irgendwas Spannendes zu sehen.“ Dabei ist Wandern für Eltern und Kinder toll.

Auch Kindern kann Wandern Spaß machen. LOWA hat hilfreiche Tipps gegen Quengeleien. Foto: ©Franz Walter

Wandern bietet viel mehr als eine schöne Aussicht, die Kindern allein oft nicht ausreicht. Sie wollen Abenteuer erleben und die Welt erkunden. Alles in der Natur kann und sollte für das nächste Kinderabenteuer benutzt werden.
Hier ein paar wertvolle Tipps, wie sowohl Kinder als auch Eltern eine tolle Tour erleben.

Tipp 1: Forschergeist der Kinder wecken

Wandern ist schön und kann richtig Spaß machen. Kinder können auch viel, lang und weit laufen – wenn sie denn wollen. Und zum Wollen gehört eben ein Abenteuer oder etwas zu erforschen: Von Tierspuren im Wald, das Erkennen von Blättern anhand der jeweiligen Form oder das Bauen von Steintürmchen – alles aus und in der Natur kann zum Spielen verwendet werden. Ein Picknick oder Lagerfeuer mit Stockbrot im Wald – wenn es erlaubt ist – kann auch eine Motivationshilfe sein.
Wichtig: Bei der Tour sollten viele Pausen eingeplant werden. Die Kondition von Kindern ist nicht schlecht, aber sie müssen häufiger und länger Pause machen. Hierbei nicht wundern: Spielen und Toben gehört auch zur Pause.

Tipp 2: Anreiz für die Wandertour finden

Um Eltern und Kindern wieder Spaß und Freude an der Natur zu vermitteln, bringt LOWA zweimal jährlich das „LO & WA Abenteuerhandbuch“ heraus. Jedes dieser Hefte widmet sich einem bestimmten Land oder Landstrich. Neben einer Geschichte, die die beiden Kindermaskottchen LO & WA gemeinsam mit ihrem gefiederten Freund LOWINGO in dem jeweiligen Land erleben, gibt es viel Lesestoff, Rätsel sowie Tipps und Tricks für eigene Bastelideen. Zusammen mit dem plüschigen Wanderfalken LOWINGO lassen sich die Abenteuer auch während der Tour oder in den Pausen nachspielen.

Tipp 3: Richtige Schuhe anziehen

Um Quengeleien zu vermeiden und die natürliche Entwicklung des Fußes zu unterstützen, lohnt sich ein guter Kinderwanderschuh. Kinderfüße sind nicht nur die kleine Version von „erwachsenen“ Füßen, sie sind viel anspruchsvoller. Etwa ein Viertel der menschlichen Knochen befindet sich in den Füßen. Bei Kindern ist das Knochengewebe aber noch nicht komplett ausgebildet. Hinzu kommt, dass die Bänder deutlich elastischer sind und das Schmerzempfinden weniger gut ausgebildet ist. Deshalb können Kinder im Schuhladen auch nicht sagen, ob ein Schuh passt oder nicht: Sie können die Zehen zusammenkrallen, ohne dass es unangenehm wird. Aber wie lässt sich die richtige Größe finden? Eine relativ sichere Methode ist das Herausnehmen der Innensohle, was bei den LOWA-Schuhen durchweg möglich ist. So lässt sich nicht nur die Länge der Sohle erkennen, sondern auch ob der Schuh in der Breite passt.
Schuhtipp: Zusammen mit dem Direktor der Kinder- und Jugendchirurgie des Klinikums Ingolstadt, Dr. Micha Bahr und seiner Familie, hat LOWA einen Schuh entwickelt, den sowohl Eltern als auch Kinder mögen: das Modell LEDRO GTX® MID JUNIOR.

LO & WA Abenteuerhandbuch

Bei den Abenteuern der Geschwister LO & WA ist auch immer der Wanderfalke LOWINGO dabei. Kennengelernt haben sich die drei Freunde in der ersten Ausgabe des Abenteuerhandbuchs. LOWINGO hatte sich in einer Plastiktüte verheddert und konnte sich alleine nicht befreien. LO & WA retteten den in Not geratenen Greifvogel und bekamen als Dank eine Flöte. Mit Hilfe dieser Flöte können sich die Geschwister auf die Größe einer Maus schrumpfen lassen. Dadurch haben sie schon viele Abenteuer erlebt und können auf LOWINGOs Rücken die ganze Welt entdecken.

LOWA unterstützt mit dem Verkauf des plüschigen LOWINGO die Artenschutzprojekte des WWF, dem „World Wide Fund for Nature“. Naturschutz, die Bewahrung der Lebensräume und die Erhaltung wildlebender Tier- und Pflanzenarten sind die Kernthemen der Naturschutzorganisation, die zu einer der größten der Welt zählt. Der WWF engagiert sich seit über 50 Jahren und mittlerweile in mehr als 100 Ländern. Insgesamt führt die Naturschutzorganisation derzeit 1300 Projekte für die Bewahrung der biologischen Vielfalt durch.

 

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