Hundstage – Tipps und Tricks für Gassigeher

Wenn das Jahr voranschreitet und die warme Herbstsonne langsam kühlen Novembertagen weicht, beginnt für viele Menschen die Sofa-Saison. Für Gassigeher zählt das nicht: Der Hund möchte raus.

Foto: ©Romina Neumaier

Wenn das Jahr voranschreitet und die warme Herbstsonne langsam kühlen Novembertagen weicht, beginnt für viele Menschen die Sofa-Saison. Eine Tasse Tee, eine warme Decke und gemütliche Nachmittage und Abende vor dem TV. Es könnte so entspannt sein – wäre da nicht dieses Paar Kulleraugen, das einen leicht vorwurfsvoll mit ureigener Beharrlichkeit vom Hausflur aus beobachten würde. Spätestens wenn einem eine kalt-feuchte Nase die Fernbedienung oder den Lieblingskrimi aus der Hand drängt, kann man sich nicht mehr wehren: Der Hund möchte raus.

Also dann: Wolldecke gegen Funktionsjacke getauscht, raus aus den Hauspuschen und rein ins Vergnügen. Rund 10 Mio. Hundebesitzer in Deutschland teilen sich mehrmals täglich dieses Schicksal. Je ungemütlicher das Wetter draußen wird, desto mehr Freude scheinen Fido, Rex und Co. beim Spaziergang zu finden. Jeder der einmal mit nassen Socken durch die Wiesen und Wälder der Nachbarschaft gestreift ist weiß daher: Ausdauerndes, robustes und absolut wetterfestes Schuhwerk ist hier ein Muss.

Die LOWA-Produktpalette bietet eine umfangreiche Auswahl für jedes Gassi-Abenteuer. Hochwertige Materialien, robuste Verarbeitung und durchdachte Technologien wie beispielsweise Futter mit GORE-TEX-Membran bieten Rundumschutz auch bei widrigen Bedingungen. Bewährte Begleiter für alle Vielspaziergänger finden sich in unseren Trekking- und All-Terrain-Classic-Kollektionen. Wer es etwas sportlicher oder lederfrei mag, wird sicherlich bei den Modellen unserer All-Terrain-Sports-Kollektion fündig. 

Alle weiteren LOWA-Modelle im Überblick gibt es hier.

5 Tipps für Gassigeher in der dunklen Jahreszeit

1. Auf Sichtbarkeit achten

Dichte Nebelwände und frühe Sonnenuntergänge sind nur ein Merkmal der dunklen Jahreszeit. Jetzt ist es besonders wichtig, sich selbst und seinen vierbeinigen Begleiter möglichst gut sichtbar zu machen. Reflektoren an Kleidung, Stirnlampen und kleine Blinkleuchten leisten hier nicht nur beim Herrchen gute Dienste. Reflektierende Halsbänder, Brustgeschirre mit Leuchtaufsatz und Leinen mit Befestigungsmöglichkeiten für kleine Blinkleuchten vervollständigen die Sicherheitausrüstung.

2. Pfotenschutz im Winter

Mit den sinkenden Temperaturen beginnt auch wieder die Zeit von Streusalz und Co. Gerade für Hunde die viel in urbanen Gebieten unterwegs sind, kann dies schnell auf die Pfoten gehen. Die Kontrolle und Reinigung der Pfoten (ggf. mit lauwarmem, seifenfreiem Wasser) nach dem Spaziergang und gründliches Abtrocknen sind wichtig. Bei trockenen oder angegriffenen Pfoten kann die Pflege mit Vaseline, Melkfett oder speziellen Pfotensalben Abhilfe schaffen. Eingecremte Pfotenballen sind zudem resistenter gegen Kälte, Salz und das Eindringen von Streusplitt und Fremdkörpern. Bei langer Behaarung zwischen den Ballen empfiehlt es sich, die Haare regelmäßig mit einer abgerundeten Schere zu kürzen. Dies vermindert das Risiko, dass sich Dreck und Eisklumpen zwischen den Ballen festsetzen können.

3. Wärme für Hund und Herrchen

Viele der gängigen Hunderassen legen sich in der kalten Jahreszeit ein ausreichend dichtes Winterfell zu, das sie zuverlässig vor Kälte, Wind und Regen schützt. Dies trifft allerdings bei weitem nicht auf alle Hunde zu! Wie auch beim Menschen, gibt es hier die ein- oder andere „Frostbeule“. Hunde zeigen in der Regel recht eindeutig, wann es ihnen draußen zu kalt wird. Sollte ihr Vierbeiner also auch regelmäßig mit vorwurfsvollem Blick wie erstarrt im Hausflur stehen bleiben, wäre eine Wärmequelle wie eine Hundedecke eine gute Investition, um den Spaß an Spaziergängen auch im Herbst und Winter für alle Seiten zu erhalten.

4. Handtücher bereitlegen

Gerade der November ist berühmt für seine ausgiebigen Regenschauer. Gut eingepackt in Funktionskleidung, Schal und Mütze lassen sich auch ausgiebige Spaziergänge in der nassen Saison gut bewältigen. Problematisch wird es erst, wenn der glücklich-tropfende vierbeinige Begleiter wieder Richtung Haus soll. Wohl dem, der vorausschauend plant und an allen strategisch wichtigen Stellen wie Hauseingängen und im Kofferraum seines Autos ausgediente Handtücher für die „Erstversorgung“ platziert. Auto und Wohnungseinrichtung werden es danken.

5. Rücksichtnahme

Herbst und Winter bieten neben sonnenverwöhnten, milden Tagen und schneereichem Winterspaß auch viele graue und ungemütliche Wetterseiten und matschige Spazierwege. Denkt bitte daran, dass Sichtbarkeit immer in beide Richtungen funktioniert. Da leider nicht alle Mitmenschen so einsichtig sind empfiehlt es sich, seinen vierbeinigen Begleiter immer gut im Blick und an der Leine zu halten. Mit etwas gegenseitiger Rücksichtnahme lassen sich so unangenehme Begegnungen und Situationen weitestgehend vermeiden.