Umwelt- und Naturschutz

Die Bergsportmarke LOWA lebt mit und von der Natur. Das Unternehmen geht sorgsam mit Ressourcen um. Wo es möglich ist, geht LOWA über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, um die Umwelt und die Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden zu schützen.

Umweltschutz

LOWA hat systematisch alle am Standort Jetzendorf verursachten Umweltauswirkungen der Firma erfasst und in Bezug auf ihre Wesentlichkeit untersucht. Das gilt sowohl für die direkten, aus dem Geschäftsbetrieb resultierenden Umweltauswirkungen (Betriebsökologie) als auch für die indirekten, nicht am Unternehmensstandort entstehenden Umweltauswirkungen (Produktökologie und CO2-Emissionen).

Die wesentlichen direkten Umweltauswirkungen von LOWA sind:

  • Abfallaufkommen
  • CO2- und Luftschadstoff-Emissionen (durch Energie- und Lösemittelverbrauch)
  • Energieverbrauch (Heizöl, Strom und Gas)
  • Papierverbrauch
  • Verpackungsmaterialverbrauch
  • Wasserverbrauch
  • Flächenverbrauch und -nutzung

Die wesentlichen indirekten Umweltauswirkungen resultieren aus den Produkten, Rohstoffgewinn, Materialeinsatz, Herstellung und Verarbeitung sowie Nutzung und den CO2-Emissionen durch Dienstreisen sowie den Fracht-Transportverkehr.

Betriebsökologie

Strombedarf

  • Seit August 2015 ist der Großteil der Firmenparkplätze mit großflächigen Photovoltaik-Anlage überdacht
  • Ca. 16 Prozent des jährlichen Strombedarfs wird damit produziert
  • Restlicher Strombedarf wird über 100-prozentigem Ökostrom aus Wasserkraft abgedeckt

Weitere Maßnahmen

  • umfangreiche Dämmmaßnahmen bei den Dächern der Produktionshallen
  • größere Fensterflächen mit UV-Schutzfolie nachrüsten
  • gesamte Beleuchtung auf energiesparenden LED-Technik umstellen

Naturschutz

Die Outdoor-Branche lebt von der Nutzung ihrer Produkte in der Natur. Die Ausübung von Outdoor-Sportarten in der Natur ist in der Regel kostenfrei. Dennoch leiden viele Regionen an sichtbarer Übernutzung – auch durch den Tourismus und viele Outdoor-Aktivitäten. In diesem Bewusstsein liegt es nahe, dass sich LOWA durch konkrete Projekte und Umweltbildung für den Naturschutz engagiert.

Aufforstung der Bayerischen Bergwälder

Bei den LOWA-Aufforstungen steht die Schaffung und Wiederherstellung des wertvollen Ökosystems Wald im Fokus, der Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen bietet. Der Wald speichert und filtert Trinkwasser, reinigt die Luft von Schadstoffen, beugt Erosion, Fluten, Erdrutsche und Lawinen vor, liefert Nahrung und nachwachsende Rohstoffe. Jedes Jahr pflanzt das LOWA-Team über 500 neue Bäume.

LOWINGO

LOWA unterstützt mit dem Verkauf des plüschigen LOWINGO-Wanderfalken die Artenschutzprojekte des World Wide Fund for Nature (WWF).

 

LO&WA-Abenteuerhandbuch

Der Wanderfalke LOWINGO begleitet die beiden Protagonisten des LO&WA-Abenteuerhandbuchs, einem selbst publizierten Heft, das auf kindgerechte Art und Weise Spaß und Spannung an der Natur vermittelt, aufklärt und neugierig macht. Das Abenteuerhandbuch ist in der Deutschen Nationalbibliothek gelistet.

Ziele und Maßnahmen zur Energieeffizienz, Erhöhung des Anteils regenerativer Energie, Optimierung der Abfallentsorgung, Förderung biologischer Vielfalt auf dem Firmengelände und Verstärkung des Naturschutzengagements:

Laufende Maßnahmen

  • Abfalltrennung und -entsorgung optimieren (seit Q4/2016)
  • jährliche Abfallbilanz gemäß KrWG erstellen (seit Q4/2016)

Kurzfristige Ziele

  • Wärmedämmung der Dachfläche von Halle 1 und 2 am Standort Jetzendorf (Q3/2017)
  • größere Fensterflächen mit UV-Schutzfolie nachrüsten (Q3/2017)
  • Elektrotankstellen an den Standorten Jetzendorf und Priel einrichten (Q3/2017)
  • Beleuchtung auf LED-Technik in den Büros in Jetzendorf umstellen (Q2/2018)
  • Bezug von 100-prozentigem Ökostrom aus Wasserkraft an den Standorten Jetzendorf und Priel (Q1/2018)

Mittelfristige Ziele

  • Beleuchtung auf LED-Technik in der Produktion in Jetzendorf umstellen (Q4/2018)
  • Beleuchtung auf LED-Technik im Lager Jetzendorf umstellen (Q4/2018)
  • Photovoltaik-Anlage auf der Dachfläche von Halle 1 und 2 errichten (Q4/2018)
  • die über die Photovoltaik-Anlagen produzierten Strommengen visualisieren (Q4/2019)
  • weitere Möglichkeiten wie Flächenentsiegelung, Dachbegrünung, Nisthilfen und Insektenhotels auf dem Betriebsgelände prüfen (Q4/2018)

Langfristige Ziele

  • alle Wärmepumpen erneuern (Q4/2019)
  • gemeinsames Naturschutzprojekt mit der EOCA prüfen (Q4/2019)
  • Regionales Naturschutzprojekt mit nationaler Umweltorganisation prüfen (Q4/2019)
  • Umweltkennzahlen (Umweltkernindikatoren) ermitteln und veröffentlichen (Q4/2020)