Rewild your Life Rewild your life: Tipps für mehr Natur im Alltag

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Die Bergtour am Wochenende oder die Wanderreise im Urlaub sind zwar toll, aber im Alltag fehlt die tägliche Dosis Natur oft. Dabei können schon kleine Maßnahmen ausreichen, um ihr mehr Platz im täglichen Leben einzu­räumen. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit unserer Blog­partnerin Fräulein Draussen einmal Tipps für mehr Natur im Alltag für Euch zusam­men­gefasst.

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Grüne Inseln schaffen Für Natur­momente daheim

Wer sich die Natur nach Hause holen möchte, muss gar nicht unbedingt die Wohnung verlassen, um ihren Effekt zu spüren. Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass Patienten in Kran­ken­häusern schneller gesund wurden, wenn sie vom Bett aus Bäume vor dem Fenster sehen konnten. Und im Kleinen funk­tioniert das bestimmt auch mit ein paar grünen Zimmer­pflanzen, einem bienen­freund­lichen Blumen­kasten oder einem Vogel­häuschen auf dem Balkon.

So schafft man nicht nur für sich selbst grüne Inseln und spannende Beob­ach­tungs­objekte, sondern tut auch etwas für die wilde Tierwelt. Und wenn Familie Blaumeise erstmal eingezogen ist und die Wild­bienen fleißig Pollen sammeln, dann ist man selbst mindestens genauso zufrieden wie die Tiere.

Aber Achtung: Nicht alles, was in dieser Richtung verkauft wird, ist auch gut geeignet. So ist zum Beispiel längst nicht jede Wild­blumen-Samen­mi­schung wirklich wild­bie­nen­freundlich und längst nicht jedes Futter­häuschen gut für die Vogel­füt­terung geeignet. Am besten hält man sich an offi­zielle Empfeh­lungen von Natur­schutz­ver­bänden und ähnlichen Orga­ni­sa­tionen.

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Sei mit offenen Augen unterwegs Nimm die Natur bewusst wahr

Der soge­nannte „Sit Spot“, auf Deutsch schlichtweg Sitzplatz, ist eine wunderbare Art, Natur noch bewusster wahr­zu­nehmen. Diese Technik des Natur­er­lebens sieht vor, dass man sich einen Platz in der Natur aussucht, den man regelmäßig aufsucht und an dem man die Umgebung ganz einfach auf sich wirken lässt. Beob­achtet, hinhört, hinspürt und einfach guckt, was passiert. Ganz ohne Erwar­tungen, ganz ohne Ablenkung.

Welche Vögel oder Insekten sind zu sehen, und was machen sie? Welche Geräusche sind zu hören, welche Gerüche liegen in der Luft, welche Farben der Natur leuchten besonders intensiv? Und was hat sich im Vergleich zum letzten Besuch viel­leicht verändert?

Bei den ersten Malen fällt das stille Dasitzen und Nichtstun viel­leicht gar nicht so einfach, aber der Entspan­nungs­effekt wird sich schnell einstellen. Und ehe man sich versieht, beginnt man, Dinge zu bemerken, die einem zuvor noch nie aufge­fallen sind.

Am tollsten ist so ein Sit Spot-Erlebnis natürlich an einem Ort, wo man wirklich nur von Natur umgeben ist, Autos und andere Menschen höchstens in der Ferne hört. Ein Stadtpark oder einfach ein grüner Hinterhof können aber fast genauso gut funk­tio­nieren.

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Feste 'R’aus­zeiten einplanen Nimm Dir Zeit für die Natur

Es muss nicht immer direkt die große Runde sein: Selbst zwanzig Minuten Spazie­rengehen haben einen enormen Effekt auf unser Wohl­be­finden und auch auf die Gesundheit. Und solange man nicht gerade neben einer Flug­zeug­startbahn wohnt, ist es dabei fast schon egal, wo man den unternimmt.

Eigentlich sollte man keinen Tag verstreichen lassen, an dem man nicht zumindest für eine kurze Runde die Schuhe schnürt und sich an der frischen Luft bewegt. Im Alltag, irgendwo zwischen Supermarkt und Arbeit, geht diese eigentlich so wichtige Rauszeit aber viel zu oft unter. Und das, obwohl wir es ja eigentlich besser wissen. Immer ist irgen­detwas wichtiger, und ehe man sich versieht, ist der Tag schon wieder vorbei. Sich ein festes Zeit­fenster im Alltags­ka­lender einzu­planen, kann da eine große Hilfe sein. Im Zwei­felsfall funk­tioniert der Morgen dafür am besten: Da ist die Gefahr nämlich am geringsten, dass einem doch wieder irgen­detwas dazwi­schenkommt. Und wenn man sich den Morgen­kaffee einfach in einem Thermo-Becher mitnimmt, hat man noch nicht mal Zeit „verloren“.

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Halte Beob­ach­tungen fest Die besonderen Natur­momente

Die perfekte Ergänzung zum Sit Spot, aber letzt­endlich mit jeglichen Ausflügen in die Natur kombi­nierbar ist das Nature Jour­naling, also das Führen eines Natur­ta­gebuchs. Dafür braucht man lediglich ein Stück Papier, Notizbuch oder Zeichenblock, einen Stift und idea­le­rweise ein paar bunte Farben. So kann man in Wort, aber auch Bild Erlebnisse und Beob­ach­tungen fest­halten. Und keine Angst: Es geht dabei nicht darum, irgend­welche perfekten Kunstwerke anzu­fertigen. Irgen­detwas malen oder zeichnen kann jeder! Und weil das Nature Journal für niemanden anders als uns selbst bestimmt ist, ist sowieso völlig egal, wie es darin aussieht.

Unser Tipp: Der wich­tigste Tipp fürs Jour­naling ist, den Kopf auszu­schalten. Den Gedanken und der Krea­tivität freien Lauf zu lassen und fest­zu­halten, was immer einem in den Sinn kommt. Eine besondere Beob­achtung, die Silhouette eines Baumes, die laut­ma­le­rische Beschreibung eines Vogelrufs… Eine tolle Möglichkeit, all die kleinen und großen Natur­wunder auf besondere Weise zu konser­vieren und sie sich jederzeit wieder in Erin­nerung rufen zu können.

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Die Natur aus einer anderen Perspektive betrachten Probiere etwas Neues

Einfach mal vor Sonnen­aufgang loss­pa­zieren. Barfuß über eine Wiese laufen. Auf einen Baum klettern und sich die Welt von oben ansehen. Oder nicht trotz strö­mendem Regen die Wander­schuhe nicht schnüren, sondern gerade deswegen! Klingt erstmal nicht sonderlich spek­takulär oder innovativ, und doch sind all das Dinge, die man eher selten macht. Wenn man aber zwischendurch bewusst neue Perspektiven einnimmt und unge­wohnte Erfah­rungen sucht, lernt man die Welt da draußen in all ihren Facetten kennen und schafft neue Erin­ne­rungen.

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Natur (noch) besser kennen­lernen Informiere Dich über Deine Umgebung

Indem man Zeit in der Natur verbringt, kann man allein durchs Beob­achten und Erfahren schon jede Menge über Pflanzen und Tiere lernen. Noch mehr Spaß macht das aber natürlich, wenn man auch weiß, wen oder was man da vor sich hat. Dann sieht man nicht mehr nur einen Vogel, sondern Busch­wind­röschen oder einen Baum­läufer. Weiß viel­leicht sogar, dass letzterer nur den Stamm hinauf­klettern kann, während der Kleiber auf- und abwärts huscht. Und dafür muss man gar nicht unbedingt einen „tro­ckenen“ Natur­führer lesen: Es gibt mitt­lerweile viele tolle Podcasts und Social-Media-Kanäle, die sich mit verschiedenen Natur-Themen beschäftigen. Mit Apps kann man Pflanzen oder Vogel­gesänge direkt und oft ziemlich treff­sicher von unterwegs bestimmen. Wenn man das zumindest ab und an mal macht – sich zum Beispiel ein Vogel oder eine Blume pro Spaziergang vornimmt – kann man sich die Natur Stück für Stück und ganz nebenbei erschließen, ohne direkt eine kompli­zierte Wissen­schaft daraus zu machen.